• Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

    Gottes Kraft, die verwandelt – „Energie“, die alles erfasst

    Die Verklärung Jesu auf dem Berg ist eine Vorausverkündigung und eine Vorausverdeutlichung einer in Gott befreiten und einer auf immer mit Gott geeinten Schöpfung.

    Wie sich für Mose im brennenden Dornbusch etwas von dem zeigt, wenn irdische Materie von Gottes Herrlichkeit erfasst wird, ohne zerstört zu werden, so sehen auch die Jünger auf dem Berg, wie Gottes Gegenwart durchlichtet und durchleuchtet und die Menschennatur des Sohnes verwandelt. Was sich am Leib Christi darstellt, das möchte sich an allen Gliedern ebenso vollziehen, am liebsten in der ganzen Menschheit, dass sie hineingenommen wird in das göttliche Licht. 
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    Perlensucher werden und alles finden

    Im Hinblick auf unser eigenes Leben, auf das Leben mit anderen und auf unser Leben mit Gott, sagen die Gleichnisse vom Himmelreich, wie Jesus sie erzählt, immer das Gleiche aus: man muss ein Suchender sein, um das wirklich Kostbare zu finden und man muss einiges an Mühe auf sich zu nehmen bereit sein, um auch den wahren Schatz zu finden. Der Schatz ist nur mit dem Acker zu haben. 

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    Die Dynamik des Wachstums bestaunen statt den Niedergang beklagen

    Eine Auslegung des Gleichnisses von der wachsenden Saat

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    Liebe oder Lust als oberste Maxime des Lebens?

    Die offenen Arme des Kreuzes und das offene Herz befreien vom Blick auf das eigene Ich und laden ein, sich nicht zu scheuen, die Last des anderen zu tragen, fernab von Lustgewinn und Wellnessmentalität, die den Blick des Menschen auf das eigene Ich zum obersten Lebensprinzip erheben.

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    Glaube, der aus der Angst befreit

    „Wer glaubt, zittert nicht!“ – so sagt es ein Wort von Papst Johannes XXIII., das sich gut anhört, aber schwer zu leben ist. 

    Wie kann das große Wort „Fürchtet euch nicht!“, das Jesus mehrmals und eindringlich seinen Jüngern sagt, wenn er sie wie „Schafe unter die Wölfe sendet“, Wirklichkeit werden? 
    Woher kommt der tragende Grund, der einem Menschen angesichts von ungerechter Behandlung und Geringschätzung, inmitten von Missachtung und vielleicht sogar Bedrohung jene Standfestigkeit schenkt, die Jesus hier meint? Dass „Gott zu uns steht“ und „alles in der Hand hat“ umschreibt das Vertrauen, in das hinein die Jünger herausgefordert sind und in dem sie festen Halt gewinnen.
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