• Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium Podcast

    Der Himmel öffnet sich

    Es ist wie ein neuer Schöpfungsmorgen! Der geöffnete Himmel ist ein Bild dafür, dass die Sonne Gottes neu über den Menschen emporsteigt und dass in dem Moment, als Christus aus dem Wasser des Jordan emporsteigt, die geheimnisvolle und unendlich fruchtbare Zusammenarbeit des göttlichen Geistes mit dem menschlichen Fleisch beginnt. Christus ist das Urbild und wir sind das Abbild.  

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    Heile Familie?

    Es ist keine einfache Situation, der sich die Eltern Jesu hier gegenübergestellt sehen: das Kind ist weg, unauffindbar, man selbst in größter Angst, Sorge und Ungewissheit und, als man es endlich findet, antwortet es nur: „Wusstet ihr denn nicht…?“ – Es ist wie ein Bruch der in die harmonische Entwickung kommt, in der Jesus wohl zuvor aufgewachsen ist – so wie jeder andere Mensch- , denn hier deutet sich zum ersten Mal an: er handelt so, wie er handeln muss, es ist göttliche Sendung und es ist Auftrag. Die Eltern erschrecken, denn sie kennen die Weissagung des alten Simeon im Tempel in den ersten Tagen nach der Geburt des Kindes, der prophezeit hat, dass das Kind Ablehnung und Widerstand erfahren wird. Und die Eltern stehen wohl vor der aufrichtigen und bangen Frage: „Ist es jetzt so weit?“

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    Glühendes Herz und leuchtendes Antlitz – Hl. Stephanus

    Die leuchtende Gestalt des Stephanus, die „erfüllt mit Geist und Weisheit“ beschrieben wird, ruft eine ambivalente Reaktion hervor: das göttliche Licht wird einerseits ersehnt von den Menschen, aber es ist auch in der Gefahr, erstickt und beseitigt zu werden. Stephanus, erfüllt vom Hl. Geist, im Angesicht des Göttlichen, reagiert auf die Bosheit nicht mit einem verhärteten Herzen, sondern mit einem geöffneten. Als die Steine der Anklage auf ihn niederprasseln, reagiert er in der Macht, die Bosheit in Liebe zu verwandeln. Sein geöffnetes Herz ist die spiegelbildliche Erscheinung des geöffneten Himmels über ihm.

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    Die eigenen Schätze öffnen

    Die drei Gelehrten aus dem Oreint, die sich nicht scheuten, einen weiten Weg auf ihrer Suche in Kauf zu nehmen, sie waren nicht sparsam mit ihren Gaben, die sie dem Kind übergaben. Sie brachten keine „Geschenke“ mit, wie man diese Stelle gewohnt ist zu lesen, sondern wörtlich heißt es hier „sie öffnetenihm  ihre Schätze“. Vielleicht darf man das so verstehen, dass sie nichts zurückhielten, dass sie bereit waren, alles zu geben, was sie hatten und wieder Gott zur Verfügung stellten. Für uns könnte diese Geste bedeuten, dem Kind in der Krippe alle Bereiche usneres Lebens hinzuhalten und wieder mit allem, was wir haben, zurückzukehren zu Gott, damit er mit seiner Gabe antworten kann. Es ist wie eine Heimkehr ins verlorene Paradies, die hier vorgezeichnet ist.

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    Heile Familie?

    folgt…

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