• Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium Podcast

    Eigene Träume und Gottes Pläne

    Wir können mit Petrus gut mitempfinden, wenn er in der heutigen Episode aus dem Evangelium einen Weg des Leidens und der Ablehnung für Jesus nicht zu akzeptieren bereit ist. Er ist sich sicher, dass Jesus der Messias ist und spricht hier zunächst ein großes Bekenntnis aus, das Jesus anerkennend als göttliche Eingebung bezeichnet. Doch dann, als Jesus ankündigt, dass er leiden und von den maßgeblichen Autoritäten verworfen wird, lehnt sich Petrus vehement dagegen auf. Zu übersetzen wäre hier eigentlich: „er drohte Jesus“, was zeigt, wie unvorstellbar das Scheitern für ihn ist und wie wenig vereinbar mit seiner Vorstellung vom Messias, vom Sohn des Höchsten. Und Jesus wiederum weist ihn zurecht, indem er ihm vorwirft, das im Blick zu haben, „was die Menschen wollen“. Hierin deutet sich schon an, was das darauffolgende Wort von der Kreuzesnachfolge und von der Selbstverleugnung sagen will: Jesus lädt Petrus und uns ein die großen Pläne Gottes zu sehen und nicht unseren eigenen engen und kleinen Träumen nachzuhängen.

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    Effata – Öffne Dich!

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    Verwandlung des Brotes? – Geheimnis der Eucharistie

    Es geht bei der Eucharistie um eine innere Wesensverwandlung: ich kann äußerlich keine Veränderung feststellen, aber das ist genau das Geheimnis, dass ich das Innere nicht aussagen kann, wenn ich nur das Äußere beschreibe! Es ist das Geheimnis der Eucharistie, wie es auch das Geheimnis eines jeden Menschen ist, dass ich ihn nicht erfasse, wenn ich ihn in seinem substanziellen Dasein, in seinem Äußeren und Fassbaren beschreibe.

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    In Maria ist alles verwirklicht

    Die Lesung aus der Offenbarung des Johannes ist eine einzige Proklamation, dass der Sieg Christi in Maria sich verwirklicht hat. Sie hat das ganze Ja zu Gott gesprochen, in ihr hat das Böse keinen Raum mehr, so ist in ihr Gott ganz zum Zug gekommen. Maria, in ihrem Herzen wie in ihrem Leib, ist ganz durchdrungen von der Kraft des Heiligen Geistes und so möchte Gott an jedem Einzelnen und in der ganzen Schöpfung das vollziehen, was in Maria seinen Anfang genommen hat und zur Vollendung gekommen ist.

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    Die Mitte ist die Eucharistie

    Es ist anstößig, was Jesus über sich sagt, dass er das Brot sei und dass er sein Fleisch zu essen gebe – nicht nur damals war es so, als Juden das Wort vom Brot selbstverständlich mit dem Manna in der Wüste verknüpften und mit dem Lamm, dessen Fleisch in der Nacht der Befreiung gegessen worden war. Wenn aber Johannes dieses Wort genau in die Mitte seines Evangeliums stellt und der wichtigste Satz dieser sogenannten „Brotrede“ wiederum in der Mitte des Textes steht, macht er deutlich, dass hier etwas so Wesentliches ausgesagt wird, dass er sogar darauf verzichten kann, später die Worte des  letzten Abendmahls wiederzugeben. Für ihn gipfelt das erste Wort am Anfang seines Evangeliums, dass das Wort Fleisch geworden ist, darin, dass nun Jesus selbst unser Fleisch annehmen kann, indem er Speise wird, die neues Leben schenkt.

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