• Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

    Eintauchen in die Heilsgeschichte

    Jedes Wort der Schrift ist wie ein Eingangstor in die Heilsgeschichte und jedes Wort der Evangelien will uns in ein persönliches Verhältnis zu Christus bringen.

    Dies wird möglich, wenn wir in jedes Wort eindringen und jedes Wort in seiner Tiefe lesen, die von den Evanglisten in ihrer gesamtkomposition angelegt wurde. 

    Matthäus zeigt heute in seinem Evangelium, dass Jesus genau das fortsetzt, was Johannes der Täufer begonnen hat, wenn Jesus exakt in dem Moment auftritt, als Johannes ausgeliefert wurde. Auch durch das Wort „ausgeliefert“, wie es in der neuen Einheitsübersetzung wieer wörtlicher übersetzt heißt, spannt der Evangelist den Bogen in das Leiden Jesu hinein, wo das gleiche Wort auftaucht. 

    Matthäus zitiert hier das Wort vom aufstrahlenden Licht im Land der Finsternis aus dem Buch Jesaja.

    In dem Moment, wo Johannes sein Leben hingibt, strahlt ein Licht auf, so wie überall dort, wo einer in Liebe sich und alles für den anderen einsetzt. 

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    Wenn ich schwach bin, ist Gott stark – Paulus‘ Bekehrung

    Gott wusste wohl, dass er es „mit Paulus machen kann“. Er hatte mit Eifer und ganzem Einsatz seine Sache gegen die Chrsiten betrieben – sie verfolgt und ausliefern lassen – , und Gott hat es umgewandelt in einen glühenden Eifer für Christus. Vor Damaskus ereingnete sich eine Begegnung, die zum Schlüsselerlenis wurde. Aber auch andere wichtige Menschen, die schon Christen waren, sind entschiedend gewesen. Vielleicht wäre Paulus nicht Paulus geworden ohne das Gebet des Stephanus und ohne die Handauflegung des Hananias.

    Nach seiner Bekehrung, einer Umwandlung in eine neue Existenz, hat er Christus ganz und gar erkannt, so dass er inmitten all seiner Anstrengungen und Strapazen immer wieder in Dankbarkeit und Lobpreis ausbricht. 

    Er kann sich nicht mehr zurückhalten, wenn es darum geht, das Wirken Gottes an sich selbst und an den anderen um ihn herum, in den Gemeinden, zu preisen und zu sehen, dass Gott erst da zum Zug kommt, wo der Mensch schwach ist.

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    Johannes d. Täufer zwischen Unwissenheit und Offenbarung

    Es ist eine große Offenbarung, die Johannes erfährt. Ein Leben lang hat er sich darauf vorbereitet.

    Und es vollzieht sich in dieser Begegnung, was sich auch in unserer Begegnung mit Jesus vollzieht:

    Wenn jemand Jesus erkennt, dann öffnet der Mensch sein Herz für Gott, er folgt den Spuren des Herrn und in dem Moment, wenn wir das Licht hereinlassen, werden wir für andere zum Zeugen.


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    Die Stimme des Vaters bestätigt den Sohn

    In den wesentlichen Etappen des Lebens Jesu ertönt die Stimme des Vaters, auch hier am Beginn seines öffentlichen Wirkens. Die Taufe ist wie das Tor, durch das er hindurchschreitet. Am Jordan gibt die Stimme Zeugnis für den Sohn und zeigt, dass der Vater ganz und gar hinter ihm steht.

    Ein zweites Mal weist der Vater mit gewaltiger Stimme auf den Sohn hin, als auf dem Berg der Verklärung drei Jünger Zeuge davon sind. Unmittelbar davor war die Leidensankündigung, bei der Petrus sagte: „Niemals soll das geschehen.“ Doch der Vater setzt ihn ins Recht und bestätigt, dass alles, was ab jetzt seinen Lauf nimmt, im Sinne des Vaters ist, auch wenn die Jünger es nicht verstehen.


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    Segen empgangen und Segen sein

    Der Segen des Aaron 

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