• Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

    Marta nicht gegen Maria ausspielen – die Berufung eines jeden achten

    Es ist kein Zufall, dass bei Lukas das Gleichnis von barmherzigen Samariter (s. letzten Sonntag) direkt und unmittelbar vor der Episoode um Marta und Maria steht. Im Gleichnis antwortet Jesus dem Gesetzeslehrer: „Geh und handle genauso!“ und hier entgegnet Jesus der Anfrage Martas: „Maria hat den guten Teil gewählt!“. Beide werden so zur Ikone erfüllten Menschseins, der gütige und barmherzige Mensch, der zum Helfen bereit ist, und derjenige, der lauscht und seine Zeit an den Meister, an Jesus, verschwendet, obwohl es soviel zu tun gäbe. Es ist eindeutig, dass man Marta, die Tätige und Sorgende, nicht gegen Maria ausspielen kann. Das machen die Kontexte deutlich, in denen nochmals von Marta die Rede ist. Auch die Begegnung mit Jesus in ihrem Haus steht unter dem positiven Vorzeichen, dass sie ihn „gastlich“ aufnimmt und dadurch die Bedingung schafft, die es Maria ermöglicht, sich überhaupt zu ihm zu setzen. Es kann auch heute nur darum gehen, der Berufung jedes einzelnen den Raum zuzuerkennen, den sie braucht, um sich zu entfalten. 

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    Mehr, als was die Leute sagen

    Nur wer einen anderen liebend bejaht, kann in ihm mehr erkennen, als das, was an der Oberfläche liegt und mehr als das, was jeder sieht. Das Bekenntnis des Petrus zu Jesus als Messias ist eine solche Bejahung, so dass Jesus im Gegenzug Petrus seine Kirche anvertraut. Jesus möchte unser Bekenntnis, weil darin unser Herz sich öffnet und  unser Vertrauen wachsen kann. Nicht anders verhält es sich mit unserem Vertrauen heute zum Petrusamt.

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    Mehr, als was die Leute sagen

    Nur wer einen anderen liebend bejaht, kann in ihm mehr erkennen, als das, was an der Oberfläche liegt und mehr als das, was jeder sieht. Das Bekenntnis des Petrus zu Jesus als Messias ist eine solche Bejahung, so dass Jesus im Gegenzug Petrus seine Kirche anvertraut. Jesus möchte unser Bekenntnis, weil darin unser Herz sich öffnet und  unser Vertrauen wachsen kann. Nicht anders verhält es sich mit unserem Vertrauen heute zum Petrusamt.

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    Mehr, als was die Leute sagen

    Nur wer einen anderen liebend bejaht, kann in ihm mehr erkennen, als das, was an der Oberfläche liegt und mehr als das, was jeder sieht. Das Bekenntnis des Petrus zu Jesus als Messias ist eine solche Bejahung, so dass Jesus im Gegenzug Petrus seine Kirche anvertraut. Jesus möchte unser Bekenntnis, weil darin unser Herz sich öffnet und  unser Vertrauen wachsen kann. Nicht anders verhält es sich mit unserem Vertrauen heute zum Petrusamt.

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    Das Prinzip der ganzen Schöpfung ist „dreifaltig“

    Dass der Mensch ein Beziehungswesen ist und selten alleine glücklich wird, das gehört heute zum allgemeinen Bewusstsein, dass ihn diese Eigenschaft aber auch zutiefst mit dem Schöpfer, seinem Ursprung, und in eine ganz neue Beziehung zu anderen Menschen treten lässt, das ist eine Dimension, die der Mensch heute sich neu erschließen muss. 

    Wenn Gott im Himmel dreifaltig ist, hat dies Konsequenzen für uns hier auf der Erde und es hat Konsequenzen für das Leben nach dem Tod.

    Der Dreifaltigkeitssonntag erinnert uns daran, dass die ganze Schöpfung Abbild der Liebe Gottes ist, dass alles, was aus Gott hervorgeht, darauf angelegt ist, sich gegenseitig ein Gegenüber und eine Antwort zu sein, auf das, was mir ein anderer in Liebe schenkt. Das ist ewiges Leben und wir sind aufgerufen uns schon jetzt und hier in der sich verschenkenden Liebe, im dreifaltigen Gott, zu beheimaten.


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