• Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

    Ist es Klugheit oder ist es Betrug?

    Es ist seltsam, dass Jesus einen Verwalter in seinem Gleichnis heranzieht, der eher als Betrüger denn als ein Vorbild erscheint. Wie soll man dieses unverständliche Loben verstehen: Jesus „lobt die Klugheit des unehrlichen Verwalters.“  – einen Mann, der die Situation der anderen ausnutzt, um selber gut wegzukommen, einen Mann, der dazu anhält, Schuldscheine zu fälschen, um seinen Herrn zu hintergehen, einen Mann, der taxiert, wie er selbst gut davon kommt!Ist das eine Klugheit, die man loben kann? 

    Ist der Schlüssel zum Gleichnis, dass im griechischen Text steht, dass er der „Verwalter der Ungerechtigkeit“ ist? Das hieße, dass Reichtum und Geld in dieser Welt immer etwas mit Ungerechtigkeit zu tun hat. Oder liegt der Schlüssel darin, dass der Verwalter verstanden hat, dass er nur noch eine bestimmte und begrenzte Zeitspanne hat, um noch zu handeln? Es ist doch erstaunlich, dass Jesus hier so deutlich „die Kinder dieser Welt“ von den „Kindern des Lichtes“ unterscheidet. Letztere können lernen, sich Freunde zu machen und alles in Liebe zu verschenken. Alles, was uns anvertraut ist, soll dem Frieden, der Versöhnung und der Liebe unter den Menschen dienen.

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    Dem Verlorenen nachgehen, bis es gefunden ist

    Jesus stellt in drei Gleichnissen als Selbstverständlichkeit vor Augen, was keine Selbstverständlichkeit ist, zumindest nicht in unserer Welt. Wer würde schon einem einzigen verlorenen Schaf nachgehen, wenn sich dabei die anderen 99 verirren und zerstreuen würden? Wer würde seinem herumvagabundierenden Sohn ein öffentliches Freudenfest geben, nur weil er in Schimpf und Schande heimkehrt? 

    Vielleicht möchte Jesus in seinen Gleichnissen eine tieferliegende Wahrheit vorstellen, die wir entgegen all unseren Erfahrungen glauben wollen und hoffen, dass es so sein könnte. Der Vater im Himmel kann erst dann ein Freudenfest feiert, wenn das Verlorene, das noch fehlt, wiedergewonnen ist und wenn wir seine Sorge teilen.
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    Das Kreuz wiederentdecken

    Den Sinn des Kreuzes wiederfinden.

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    Leben im neuen Gewand der Taufe

    „Der Mensch findet nur seine tiefste Freude und Erfüllung, wenn er sein Leben an einen anderen Menschen verschenkt.“ (Johannes Paul II.)

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    Leben im neuen Gewand der Taufe

    „Der Mensch findet nur seine tiefste Freude und Erfüllung, wenn er sein Leben an einen anderen Menschen verschenkt.“ (Johannes Paul II.)

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