• Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

    Die Kraft des Advents

    Auch wenn die Geschäftigkeit zunimmt und die Lichterfülle jetzt schon das vorwegnimmt, was eigentlich erst erwartet werden will, so hat der Advent dennoch nichts von seiner ursprünglichen Kraft verloren. 

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    Christus – König am Kreuz

    In der Stunde des Todes beginnt die Proklamation des Königtums Jesu. Und in der Stunde des Todes zeigt er sich als der absolute Herr, als derjenige, der sich von keiner Macht der Bosheit beherrschen lässt, als derjenige der sich und dem Vater absolut treu ist, der sich nicht provozieren lässt und der aller Bosheit mit Liebe antwortet. Nirgendwo wird so sehr sichtbar, dass er Herr ist als da, wo er bis auf‘s Blut herausgefordert ist.

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    Werden wir uns nach dem Tod wiedersehen?

    Die Auferstehungswirklichkeit ist eine Dimension, die alle Messbarkeit und Vorstellbarkeit überschreitet. Dennoch deutet sie sich an in dem, was die Auferstehung Jesu zeigt: dass unser Leben in Gottes Ewigkeit eine Wirklichkeit ist, die in dieses Leben hineinragt.

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    Zachäus – Bild des verlorenen und wiedergefundenen Menschen

    Es ist keine Gleichniserzählung, die wir hier über Zachäus den Zöllner hören, auch wenn zahlreiche Gleichnisse für uns mitschwingen, wenn wir beispielsweise von der Menge der Menschen hören, die Jesus zurücklässt, um sich nur dem einen zuzuwenden oder wenn Jericho als Ort des Geschehens genannt wird, die an jenes Gleichnis erinnert, in dem ein Mann unter die Räuber gefallen und von zwei Vorübergehenden links liegengelassen wird. 

    Bei Zachäus ist es Realität, dass einer, der in den Augen der anderen ein wirklich „verlorenes Schaf“ ist und ganz am Rand steht, gefunden und dass „Öl und Wein“ in seine Wunden gegossen wird – das Öl der Barnherzigkeit und den Wein der Wahrheit und Gerechtigkeit.

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    Kirche – nicht nur aus Steinen erbaut

    Kirche – das sind diejenigen, die dem Ruf des Herrn gefolgt sind und die auf den Ruf des Herrn geantwortet haben – und so zu einer heiligen Gemeinschaft geworden sind. 

    Wenn wir den Weihetag dieser Kirche feiern, feiern wir nicht einfach nur ein äußeres Geschehen, sondern vielmehr. dass der Herr sich einen Ort erwählt hat, um sich durch diesen Ort hindurch den Menschen zu mitzuteilen und durch diese Menschen hindurch ein lebendiges, geistliches Haus, das von Leben und von Seiner Herrlichkeit erfüllt ist, aufzubauen.


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